Reh verursacht VerkehrsunfallEinem unvermittelt auftauchenden Rehbock wollte eine Lenkerin auf der Landesstraße zwischen Engelmannsbrunn und Kirchberg am Wagram ausweichen. Das Fahrmanöver misslang: Weil sie ihr Fahrzeug dabei verrissen hatte, geriet sie auf die Böschung, schlitterte dort einige Meter dahin, überschlug sich und kam schließlich entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stehen.

Die Verunfallte konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und einen Notruf absetzen. Um 21:37 wurde zunächst die Feuerwehr Engelmannsbrunn, wenig später dann die Feuerwehr Kirchberg am Wagram alarmiert. Da sich die Mitglieder des Dorferneuerungsvereins (gleichzeitig auch Feuerwehrkameraden) nach dem Aufbau für das morgige Sommerkino im Engelmannsbrunner Feuerwehrhaus befanden, konnte das KLF Engelmannsbrunn unverzüglich ausrücken. Parallel zu den Absicherungsarbeiten versuchten einige Kameraden beruhigend auf die ebenfalls aus dem Ort stammende Lenkerin einzuwirken. Diese wurde vom Roten Kreuz zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei übernahm die Feuerwehr Kirchberg die Bergung des beschädigten Fahrzeugs und verbrachte dieses zu einem sicheren Abstellplatz im Ort. Den ausgetretenen Betriebsmitteln wurde mit der Straßenwaschanlage des RLFs zu Leibe gerückt. Nachdem sich der Revierjäger noch um das verendete Reh gekümmert hatte, konnte der Einsatz nach rund einer Stunde  beendet werden.

Feuerwehr Engelmannsbrunn 20 Mann
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 13 Mann
Polizei Kirchberg am Wagram 4 Mann
Rotes Kreuz Großweikersdorf 3 Mann

Foto: Jürgen Pistracher & Text: Stefan Nimmervoll, FF Kirchberg am Wagram

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