Weihnachtswunder bei Unfall auf der S5 bei GrafenwörthAm Vormittag des 21.12.2014 touchierte auf der S5 zwischen Fels/Wagram und Grafenwörth aus unbekannter Ursache ein PKW-Lenker aus dem Bezirk Gänserndorf das Fahrzeug einer rumänischen Familie mit zwei kleinen Kindern, welche in Österreich Schiurlaub machen wollten, woraufhin dieses in den Straßengraben stürzte und schwer beschädigt wurde. Wie durch ein Wunder wurde bei diesem Unfall niemand schwer verletzt.

Kurz vor halb 9 Uhr wurde dann die Feuerwehr Grafenwörth zur Bergung der beiden Unfallfahrzeuge alarmiert. Aufgrund der Vorbereitungsarbeiten für "Advent bei der Feuerwehr" befanden sich schon etliche Kameraden im Feuerwehrhaus und so konnten binnen kürzester Zeit das Rüstlösch-, das Wechsellade- und das Versorgungsfahrzeug ausrücken. Vor Ort wurden die Grafenwörth von einem in Feuerwehrkreisen gut bekannten Ersthelfer erwartet: Werner Hammerl, Disponent der Feuerwehralarmzentrale "Florian Niederösterreich" in Tulln war auf dem Heimweg zufällig Zeuge des Unfalls und blieb sofort stehen um zu helfen.
Am Unfallort sicherte die Feuerwehr gemeinsam mit Polizei uns ASFINAG-Autobahnmeisterei die Unfallstelle ab und sperrte die erste Fahrspur der S5 für die bereits anrückenden Kräfte des Roten Kreuzes, welche mit insgesamt 3 Fahrzeugen vor Ort waren. Während das Rote Kreuz, mit Hilfe der Feuerwehr drei leicht verletzte Personen versorgte, teilte sich die FF Grafenwörth auf die ca. 300m auseinanderliegenden Unfallfahrzeuge auf. Während das Versorgungsfahrzeug mit dem Bergungsanhänger das nur leicht beschädigte erste Unfallfahrzeug barg, arbeiteten Rüstlösch- und Wechselladefahrzeug am schwer beschädigten PKW der rumänischen Familie.
Um den PKW aus dem Straßengraben zu bringen wurde dieser mittels Kran gegen abrutschen gesichert und mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges ein Stück die Böschung hochgezogen. Nun stand das Fahrzeug gut genug für eine Bergung mittels hydraulischem Hebekreuz des Ladekrans. Noch vor Ort mussten die Feuerwehrleute außerdem ihre Fremdsprachenkenntnisse bemühen: Der rumänische Familienvater sprach zwar gutes Englisch, dafür jedoch kein Wort Deutsch. LM Sabine Steinkellner und später V Manfred Ploiner konnten dem Mann allerdings rasch weiterhelfen.
Zum Abschluss musste die Feuerwehr dann noch dem Fahrzeug einer Ersthelferin aus dem Bezirk Krems Starthilfe geben, da während dem Einsatz die Batterie leer geworden war. Die Unfallfahrzeuge wurde nach der Bergung in Grafenwörth gesichert abgestellt, anschließend konnten die Grafenwörther Feuerwehrleute wieder Einsatzbereitschaft herstellen.

Foto&Text: Ing. Manfred Ploiner, V; FF Grafenwörth

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