Verkehrsunfall auf der S5 bei Grafenwörth

Nur eine Woche nach dem letzten verheerenden Unfall auf der S5 heulten in Grafenwörth und Jettsdorf am Abend des 28.04.2015 wieder die Sirenen. "Menschenrettung nach Verkehrsunfall, PKW liegt auf Seite" lautete die Alarmmeldung. Nur wenige Minuten später rückte die Feuerwehr Grafenwörth mit drei Fahrzeugen zum Einsatz auf die S5 Richtung Wien aus.

Bei Anfahrt der Einsatzkräfte hatte sich bereits ein umfangreicher Stau gebildet. „Durch die nahezu perfekt eingerichtete Rettungsgasse gab es jedoch ein raschen Vorankommen, dafür ein Danke an die Disziplin der Auto- und LKW-Fahrer!", berichtet Einsatzleiter Gerald Heiß von der FF Grafenwörth. Vor Ort wurde die Feuerwehr bereits von Ersthelfern und einem zufällig vorbeikommenden Krankentransportwagen aus dem Bezirk Liezen erwartet.
Zum Glück stellte sich bei der Erkundung am Einsatzort rasch heraus, dass niemand in den beiden Unfallfahrzeugen eingeklemmt war, alle Beteiligten konnten mit eher leichten Verletzungen ins LKH Krems eingeliefert werden. Am Einsatzort richteten das Grafenwörther Rüstlösch- und das Jettsdorfer Kleinrüstfahrzeug umgehend mit der ebenfalls eintreffenden ASFINAG-Autobahnmeisterei eine Sperre der Überholspur und des Pannenstreifens ein.
Die Sperre musste dann für die Landung des (zur Sicherheit mit alarmierten) Notarzthubschraubers C2 für kurze Zeit auf die gesamte Richtungsfahrbahn Wien ausgedehnt werden. Der Helikopter konnte allerdings nach kurzer Lagebesprechung wieder starten. Nach Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei begann die Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten. „Da sich das Grafenwörther Wechselladefahrzeug jedoch gerade in der Werkstatt befindet, wurde zur Fahrzeugbergung das Wechselladefahrzeug Last 4 der Feuerwehr Krems/Donau angefordert.", erklärt Heiß.
Nachdem der auf der Seite liegende PKW wieder auf die Räder gestellt war, konnte dieser mit dem Rüstlöschfahrzeug abgeschleppt werden. Der zweite Unfall-PKW wurde mittels Wechselladeaufbau "Bergung" der FF Krems verladen und dann gemeinsam mit dem anderen PKW gesichert in Grafenwörth abgestellt.

Foto&Text: Ing. Manfred Ploiner, V; FF Grafenwörth

 

 

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