Schwerer Geisterfahrerunfall auf der S5 bei GrafenwörthAus unbekannter Ursache kam am Nachmittag des 20.10.2016 ein Lenker aus dem Bezirk Tulln mit seinem PKW von Krems kommend auf die Gegenspur der S5 und fuhr in weiter Folge als Geisterfahrer auf der Richtungsfahrbahn Krems in Richtung Wien. Kurz nach der Auffahrt Grafenwörth streifte er einen Kleinbus, geriet ins Schleudern und prallte seitlich gegen einen LKW, wobei der Geisterfahrer schwer verletzt wurde.

Als einer der ersten war Brandinspektor Sebastian Spanninger vom NÖ Landesfeuerwehrkommando als Ersthelfer vor Ort. Gleichzeitig mit den zur Menschenrettung alarmierten Feuerwehren Grafenwörth und Jettsdorf trafen auch ein Notarztwagen und der Notarzthubschrauber C2 an der Unfallstelle ein.
Die Feuerwehren sicherten umgehend die Einsatzstelle ab und unterstützen den Rettungsdienst bei der Befreiung des schwer verletzten Lenkers aus dem Unfallwrack. Die Lenker des Kleinbusses und des LKW blieben unverletzt.
Mit Unterstützung durch die Autobahnpolizei und die ASFINAG-Autobahnmeisterei begannen die Feuerwehren anschließend die Bergungsarbeiten. Während der LKW und der Kleinbus von privaten Abschleppunternehmen verbracht wurden, führte die FF Grafenwörth die Bergung des Geisterfahrerfahrzeuges mit Kran des Wechselladefahrzeuges durch und stellte dieses gesichert in Grafenwörth ab. Weiters mussten außerdem noch ausgetretene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt werden. Nach über zwei Stunden im Einsatz konnten die Feuerwehren dann wieder einrücken und die Unfallstelle an die ASFINAG übergeben.

Foto&Text: Ing. Manfred Ploiner, V;  FF Grafenwörth

 

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