Eine Verkettung äußerst unglücklicher Umstände führte am 16. August zu einer Alarmierung der Feuerwehren Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn. In einem Haus in der Siedlung in Kirchberg war ein Kleiderständer derart ungünstig umgefallen, dass er sich verkeilte und das Öffnen einer Zimmertüre unmöglich machte.

Im Raum hinter der Tür war ein 16-monatiges Kleinkind eingeschlossen und weinte dort bitterlich. Da sich die Eltern selber keinen Zugang in das Zimmer verschaffen konnten, riefen sie gegen 16 Uhr die Feuerwehr zu Hilfe. Zunächst war unklar, ob das Kind verletzt ist. Nach einem kurzen Check aller Möglichkeiten wurde daher entschieden sich direkt über die Tür einen Zugang zu verschaffen. Um das Kleinkind bei einem gewaltsamen Aufbrechen der Tür nicht weiter zu erschrecken oder gar zu verletzen, wurde mit einer Stichsäge ein Loch in das Türblatt geschnitten. So konnte das Hindernis rund eine halbe Stunde nach dem Vorfall schonend weggeräumt werden. Insgesamt waren sieben Kameraden mit der Türöffnung beschäftigt.
Text: Stefan Nimmervoll, FF Kirchberg am Wagram

 

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