t1Schweißtreibende Einsatztätigkeit für die Feuerwehren Grafenwörth und Tulln am mit 38 Grad bislang heißesten Tag des Jahres: Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Thürnthal hatte sich ein Gespann aus einem Traktor und einem 18-Tonnen Kipper selbständig gemacht und war in den angrenzenden Graben des Schlosses Thürnthal gerollt.

Nachdem das Gefährt einen Zaun durchstoßenen hatte kam der Traktor etliche Meter tiefer wieder auf den Rädern zu stehen. Der leere Anhänger drehte sich bei dem Absturz und verkeilte sich zwischen dem Zugfahrzeug und der Stützmauer des Schlossgrabens. Nachdem zunächst die Feuerwehr Grafenwörth telefonisch mit dem Kranfahrzeug um Hilfe gebeten worden war, stellte sich rasch heraus, dass diese knifflige Situation nur mit Hilfe des größeren Kranes der Stadtfeuerwehr Tulln aufzulösen sein würde. Nach eingehender Beurteilung der Lage wurde der Kipper vorsichtig angehoben um zur völlig demolierten Deichsel gelangen zu können. Im Zusammenwirken des Krans und der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges wurde, nachdem es gelungen war Traktor und Anhänger zu trennen, dieser auf das ursprüngliche Niveau zurückgehoben. Beim Traktor waren etliche „Schlosserarbeiten“ im schwer beschädigten hinteren Bereich notwendig, ehe dieser aus dem Graben gelenkt werden konnte. Insgesamt nahm die nicht ganz alltägliche Bergung mehr als drei Stunden in Anspruch.

Foto & Text: Stefan Nimmervoll




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