Rauchwolke aus dem Gemeindestadl in EngelmannsbrunnDichte Rauchschwaden wallten am Abend des 12. Mai aus dem Gemeindestadl von Engelmannsbrunn - so dicht, dass vorbeifahrende Passanten anhielten und  Hilfe anfordern wollten. Doch glücklicherweise war das rauchende Inferno gewollt und nur mit einem Nebelgerät erzeugt. Die Freiwillige Feuerwehr bereitete nämlich gerade eine Brandübung vor. "Rauchentwicklung nach Schweißarbeiten" - so lautete das Szenario, das die 14 Kameraden danach zu bewältigen hatten.

Besonderes Druckmittel: Ein Kind, das am Zwischenboden des Stadls festsitzt und laut und durchdringend um Hilfe ruft. Um dorthin zu gelangen, mussten sich die Feuerwehrleute aber zunächst mit Atemschutz ausrüsten und die Schubleiter des Kleinlöschfahrzeuges in Stellung bringen. Parallel dazu bereiteten andere Florianis einen Innenangriff auf den "qualmenden" Traktor vor. Dieser wurde von einem zweiten Atemschutztrupp vorgetragen. Auch hier kam es zu gewollten Komplikationen: Neben der Maschine stand, von Rauch verhüllt, nämlich noch das Schweißgerät, mit dem zuvor gearbeitet worden war. Auch eine weitere Übungspuppe musste "gerettet" werden. Die Vielzahl an Herausforderungen mag im Ernstfall so nicht zusammentreffen und brachten den Gruppenkommandanten und die Kameraden an ihre Grenzen. So gelang es allerdings auch offenzulegen wo noch kleinere und größere Mankos in den Abläufen zu bewältigen sind und wo im Ernstfall Prioritäten zu setzen wären. Vor allem zeigte sich aber auch, dass ausreichend Personal der entscheidende Faktor im Einsatz sein kann.
Text&Foto: Stefan Nimmervoll, FF Engelmannbrunn

 

 

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