24-Stunden-Tag der Feuerwehrjugend GroßweikersdorfWie jedes Jahr zu Beginn des neuen Schuljahres, wurde am 13. und 14. September 2014 ein „24-Stunden-Tag“ für die Feuerwehrjugend veranstaltet. Dabei halten sich die Jugendlichen 24 Stunden lang im Feuerwehrhaus auf, und können beliebigen Aktivitäten nachkommen. Doch immer wieder mussten diese unterbrochen, und zu fiktiven Einsätzen ausgerückt werden – ähnlich einer Berufsfeuerwehr.

Nach der Ankunft von der Prüfung „Fertigkeitsabzeichen Wasserdienst“ wurden die Schlafquartiere im oberen Stockwerk bezogen. Auch die Feuerwehrjugendgruppen aus Thern und Neudegg waren zu Gast. Trotz des regnerischen Wetters kam bereits nach kurzer Zeit der erste Alarm.
In unterirdischen Räumlichkeiten einer Betriebsstätte waren mehrere Fässer mit gefährlichen Stoffen gelagert. Einige dieser Behälter sind Leck geschlagen. Am Einsatzort eingetroffen, wurden die Jugendlichen von Mitarbeitern auf die Situation eingewiesen. Anschließend wurden die beschädigten Fässer unter Verwendung von Schutzanzügen geborgen.

Ein PKW-Lenker war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben gelandet. Glücklicherweise war er unverletzt geblieben. Nach dem Absichern der Einsatzstelle, entschied der Einsatzleiter, dass die Bergung mittels Seilwinde durchgeführt werden soll.

Im Bereich des Großweikersdorfer Friedhofes hatten sich mehrere Personen verlaufen. An einem Sammelpunkt im betreffenden Gebiet wurde eine Einsatzleitung errichtet und mit Hilfe von Sattelitenbildern die Gegebenheiten erkundet. Anschließend wurden Trupps gebildet und zur Suche entsandt.

In einer Halle war es in einer der Räumlichkeiten zu einem Brandausbruch und zu starker Rauchentwicklung gekommen. Mit Hilfe von Theaternebel, Licht-, und Soundeffekten wurde ein echter Brand simuliert. Ein Atemschutztrupp startete mit dem HD-Rohr und der Wärmebildkamera einen Löschangriff, während von den restlichen Jugendlichen die Wasserversorgung sichergestellt wurde. Abschließend wurde die Halle entraucht.

Auf dem Dach eines Betriebes war ein Arbeiter zu Sturz gekommen, und verletzte sich schwer. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde der Verletzte mittels Korbschleiftrage und Kran behutsam geborgen

Durch enorme Regenfälle war es zur Überschwemmung eines Swimmingpools gekommen. Mit den Tauchpumpen des Rüstlöschfahrzeuges wurde der Pool leer gepumpt

Im Industriegebiet hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein PKW in den Graben stürzte und der Fahrzeuglenker eingeklemmt wurde. Mittels Spreizer des hydraulischen Rettungssatzes wurde die Fahrertüre entfernt, während gleichzeitig der verletzte Unfalllenker professionell betreut wurde. Anschließend wurde er mit einem Spineboard aus dem Fahrzeug geborgen

Ein auf dem Gemeindebauhof abgestelltes Fahrzeug war aufgrund eines technischen Defektes in Brand geraten. Bereits während der Anfahrt zum Einsatzort war eine Meterhohe Rauchsäule zu sehen. Am Ort des Geschehens wurde umgehend ein Löschangriff mittels Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung gestartet, während ein weiterer Trupp eine Löschleitung mit einem C-Rohr vorbereitete. Mit vereinten Kräften konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Abschließend wurden mittels HD-Rohr und Wärmebildkamera letzte Glutnester ausfindig gemacht und abgelöscht

Foto&Text: Julian Würger, FF Großweikersdorf

Abschnittsfeuerwehrkommando Kirchberg am Wagram  |  Kontakt
Copyright © pistipixel.at 2017. All Rights Reserved.

Zum Seitenanfang