Um 05:45 Uhr wurden die Kameraden der FF Grafenwörth mittels Sirene und Pager zu einem PKW-Brand auf der S5 Höhe Fels/Wagram gerufen. Glücklicherweise befand sich ein großer Teil der Mannschaft erst beim Frühstück und so konnte binnen kurzer Zeit vollbesetzt ausgerückt werden.
Vor Ort stellte sich der verdächtige Rauch aus dem Motorraum eines Kleinlasters als Schwelbrand der Verkleidung heraus, welcher von 2 Kameraden mit schwerem Atemschutz mittels HD-Rohr gelöscht wurde.



Am 14. Juni gab es für die FF Groß Weikersdorf einen Flächenbrand und am 15. Juni einen Küchenbrand.
# Brandeinsatz "Flächenbrand"
Am 14. Juni 2006, gegen 16:30 Uhr wurde die FF-Großweikersdorf zu einem Flächenbrand in der Nähe des Friedhofes in Großweikersdorf gerufen.
Neben dem Friedhof fing aus unbekannter Ursache eine Feld zu brennen an. Ein im Friedhof arbeitender Gemeindebediensteter sah die Rauchwolken und verständigte die Feuerwehr. Mittels Hochdruck und Feuerpatschen wurden die brennende Fläche von ca. 200 m2 bekämpft.
Im Einsatz standen hier für ca. 1 Stunde 16 Mann der FF-Großweikersdorf mit 3 Fahrzeugen (Kommando, RLFA-2000, LF-A).

Aus uns unbekannter Ursache begann am Samstag, dem 14. Jänner 2006 bei einem in der Absberger Kellergasse abgestellten Pickup die Beladung auf der Ladefläche zu brennen. Um 12.57 Uhr wurden die Feuerwehren Absdorf und Utzenlaa mittels Sirenen- und Handyalarmierung zu diesem PKW-Brand alarmiert. 5 Mann rückten nach 3 Minuten mit Rüst Utzenlaa zum Einsatzort aus. 3 Mann verblieben als Bereitschaft im Feuerwehrhaus. Bei Ankunft der beiden Feuerwehren konnte der Brand schon mittels Feuerlöschern von den anwesenden Personen gelöscht werden. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Da unsere Hilfe nicht mehr benötigt wurde, rückten die Feuerwehren Absdorf und Utzenlaa um 13.20 Uhr wieder ein.



Text & Foto: VM Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa



Am 6. Juni 2006 gegen 13:20 Uhr wurde die FF-Großweikersdorf von Florian NÖ mittels Sirene zu einem Brandeinsatz in die Wienerstraße in Großweikersdorf gerufen. Die Alarmierung lautete auf "Kabelbrand in einer Selche". Aus unbekannter Ursache geriet In einem Fleischereibetrieb ein Verteilerkasten einer Selche in Brand.

In Gösing Florianistraße schlief in einem Wohnhaus eine ca. 80 Jährige Frau im Erdgeschoß und ihre Verwandten im ersten Stock, als die jungen Bewohner von einer starken Rauchentwicklung munter wurden der vom Erdgeschoß kam. Als sie zur älteren Dame hinunter eilten, stand ein großer Teil des Erdgeschoßes im Vollbrand, lag sie im Vorhaus am Boden und war kam noch bei Bewusstsein. Die Verwandten retteten die Frau und brachten sie ins freie in Sicherheit. Die alarmierten Feuerwehren aus der Umgebung waren sofort zur Stelle und versuchten den Brand zu löschen und die angrenzenden Häuser in der dicht besiedelte Straße zu schützen. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden. Das ganze Erdgeschoß wurde ein Raub der Flammen. Insgesamt standen 11 Atemschutztrupps im Einsatz. Die betagte Bewohnerin musste vom RK Kirchberg am Wagram mit einer Rauchgasvergiftung abtransportiert werden.



Eingesetzt:
FF Fels, RLF, KLF
FF Feuersbrunn, TLF, KLF
FF Jettsdorf, LF/B
FF Gösing, KLF, MTF
FF Grafenwörth, RLF, KLF, KRF/B
FF Seebarn, KLF
FF Stettenhof, KLF, MTF, TLF
FF Wagram, KLF

Foto: Jürgen Pistracher



Am 2. Mai 2006, gegen 15:00 Uhr wurde die FF-Großweikersdorf von Florian NÖ mittels Sirene zu einem Brandeinsatz in die Hornerstraße in Großweikersdorf gerufen. Aus unbekannter Ursache waren vor einem Haus abgelagerte Gegenstände (Matratzen, Teppiche, Polstermöbel, usw.) in Brand geraten.
Ein vorbeikommender Fußgänger entdeckte den Brand und verständigte die Einsatzkräfte. Die FF-Großweikersdorf löschte mittels Hochdruck den Brand und beseitigte letzte Glutnester.

Am Sonntag, 21.9. wurde die FF Grafenwörth zu nächtlicher Stunde zu einem Brand am Friedhof(!) gerufen. Die Anruferin teilte mit, daß ihrem Sohn beim Öffnen der dortigen WC Türe eine Stichflamme entgegengekommen sei und er daduch verletzt worden ist. Beim Eintreffen der Wehr konnte zwar kein Feuer mehr gefunden werden, der Raum war aber leicht verrußt und es roch stark nach Benzin. Der 18jährige Sohn wurde dann von der Gendarmerie einvernommen. Nachdem in seiner Wohnung Streichhölzer und Grillanzünder gleicher Art wie am Tatort gefunden wurden, gestand er, den Brand gelegt zu haben. Auch die zwei Brandlegungen vom 1. und 6. Juni d. J. ( eine Jagdhütte und ein Strohballenlager) gab er dann zu.

Brandstifter ausgeforscht [Bericht Gendarmerie]
Beamte des GP Grafenwörth konnten einen 18-jährigen Schüler aus 3484 Seebarn ausforschen, der am 21.09.2003 gegen 21.50 Uhr die Toilettanlage des Friedhofes in 3484 Grafenwörth in Brand setzte. Der 18-jährige selbst meldete per Telefon den Brand und behauptete, dass er den Brand entdeckt habe. Da die Angaben des Anzeiger nicht konkret mit der Situation am Brandort übereinstimmten, entstand der Verdacht, dass er selbst das Feuer gelegt hatte. In seiner Wohnung wurden Streichhölzer und Grillanzünder gefunden wie sie am Tatort verwendet wurden. Im Zuge der Einvernahme gestand er den Brand selbst gelegt zu haben. Er gestand noch zwei weitere Brandlegungen und zwar am 01.06.2003 in einer Jagdhütte (Schaden 10.000,00 Euro) und am 05.06.2003 einen Haufen Strohballen (Schaden 500,00 Euro). Als Motiv nannte der 18-jährige einen inneren Zwang, der ihn zur Brandlegung treibt. Er wird dem Gericht auf freiem Fuße angezeigt.


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