Am 17. April 2004 legten 10 Feuerwehrmitglieder aus dem Feuerwehrabschnitt Kirchberg am Wagram die umfangreiche Prüfung für das NÖ Feuerwehr-Funkleistungsabzeichen ab.


In insgesamt 6 Vorbereitungsabenden wurden die Teilnehmer durch HBI Nöbauer, HBM Burkhart und HFM Ronalter auf das Funkleistungsabzeichen vorbereitet. Diese Vorbereitung war Grundlage für die hervorragenden Leistungen beim Bewerb.


Die Teilnehmer waren:

FM Regina Ronalter (FF Bierbaum), LM Markus Eckenfellner (FF Feuersbrunn), FM Manfred Ploiner (FF Grafenwörth), OBI Norbert Mihle, FT-B Ing. Josef Gratz, HLM Manfred Wolf (FF Großweikersdorf), LM Jürgen Jamöck, OFM Jochen Binder, FM Benjamin Burkhart und FM Gregor Trestl (FF Neudegg).


Die Teilnehmer bedanken sich bei den Ausbildern für die hervorragende Vorbereitung!!!
Zu einer komplizierten Bergung wurde die FF Grafenwörth nach Engelmannsbrunn gerufen:
Ein Traktor war auf dem Weg Richtung Ortszentrum in das ca. 1 m tiefe Bachbett neben der Strasse gestürzt. In Zusammenarbeit von Kran und RLF-Seilwinde konnte das Fahrzeug ?sanft? auf die Strasse zurückgebracht werden. Der Lenker hatte großes Glück ? er blieb unverletzt. Ebenfalls ?unverletzt? war der Traktor ? lediglich ein kleiner Kratzer am Kabinendach blieb als Andenken. Kommandant Mantler von der Ortsfeuerwehr packte die Gelegenheit gleich beim ?Schopf? und teilte KRAN Grafenwörth zu einem weiteren Einsatz ein: Ein Baum, welcher auf ein Haus zu stürzen drohte, wurde mit dem Kran gesichert und umgeschnitten.



Eingesetzt : FF Engelmannsbrunn 1 Fahrzeug, 10 Mann
FF Grafenwörth, 2 Fahrzeuge, 6 Mann

Mehr Fotos unter: http://www.ff-grafenwoerth.at


Foto: LM Markus EckenfellnerFoto: LM Markus Eckenfellner

Am 13. und 20. März 2004 wurde im Feuerwehrhaus Feuersbrunn ein 16-stündiger Erste Hilfe-Kurs für die Feuerwehrmitglieder des Feuerwehrabschnittes Kirchberg am Wagram abgehalten. Daran nahmen insgesamt 27 Feuerwehrmitglieder und auch Privatpersonen teil.

Organisiert wurde dieser Kurs, der heuer übrigens schon zum neunten Mal durchgeführt wird, vom Abschnittssachbearbeiter für den Feuerwehrmedizinschen Dienst des Feuerwehrabschnittes Kirchberg am Wagram und Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Feuersbrunn Oberbrandinspektor Erwin Bayer.

Der Kurs selbst wurde von Mitarbeitern der Bezirksstelle Tulln des Österreichischen Roten Kreuzes durchgeführt, welche den Teilnehmern alles über die Erste Hilfe-Maßnahmen beibrachten.

Bericht und Foto: LM Markus Eckenfellner

Freiwillige Feuerwehr Feuersbrunn
Bierbaum am Kleebühel, Feuerwehrabschnitt Kirchberg am Wagram
Eine Bilanz über das Jahr 2003 legte das AFKDO beim Abschnittsfeuerwehrtag vor. Wie Abschnittskommandant Franz Schneider in seinem Bericht hervorhob, waren im Vorjahr 936 Einsäte mit 11.429 Einsatzstunden zu verzeichnen. Zum Vergleich: im (Hochwasser)-Jahr 2002 waren es 1288 Einsätze mit 69.095 Einsatzstunden.
Als Hausherr konnte Könnigsbrunns Bürgermeister Karl Solich die Abordnung der 32 Feuerwehren sowie die Mitglieder des Bezirks- und Abschnittskommandos begrüßen. Bezirkshauptmann Mag. Johann Lampeitl sprach in seinen Grußworten von einem normalen Arbeitsjahr für die Feuerwehren - gegenüber 2002.
Dass 67 Prozent der Einsatzmittel im Abschnitt Kirchberg von den Feuerwehren selbst aufgebracht werden, strich Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Thalauer lobend hervor. Er sprach auch von zusätzlichen AAugaben, die sich durch den Ausbau der S5 für die betroffenen Feuerwehren ergeben.
Den geplanten Neubau der Landesfeuerwehrschule in Tulln um rund 43 Millionen Euro und die Forderungen, dass Feuerwehren bei Investitionen die Mwst. refundiert bekommen sollten, stellt Landtagsabgeordneter Helmut Cerwenka in den Mittelpunkt seiner Betrachtung.
Cerwenkas Landtagskollege Mag. Alfred Riedl packte ein überaus "heißes Eisen" an. Ähnlich wie bei der Stationierung der Notarztwagen - 24 in ganz Niederösterreich - sollte künftig bei der Anschaffung von Gerätschaften für die Feuerwehren vorgegangen werden. Die Gelder müssen effizient eingesetzt werden. "Wir müssen gemeinsam über die Ausrüstungsvorschriften nachdenken", so Riedl.


Die feuerwehrfreundlichen Unternehmer Erich Wirgler und Gerhard Keusch mit den neuen Sachbearbeitern Jürgen Pistracher und
Erwin Kienböck, Feuerwehrfunktionären des Bezirkes Tulln und Abschnittes Kirchberg und Ehrengästen.


Foto und Text: Günther Rapp

Am Montag, dem 1. März 2004 ereignete sich um ca. 10.15 Uhr auf der S5 zwischen Frauendorf und Neustift Gegenverkehrsbereich) ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Ein Lenker kam bei der Fahrt in Richtung Tulln auf die Gegenfahrbahn, verriss sein Fahrzeug und kam dadurch ins Schleudern, wobei er mit einem entgegenkommenden PKW kollidierte. Beide Fahrzeuge kamen anschliessend auf der Fahrbahn zu stehen. Die insgesamt fünf Insassen der PKWs wurden zum Teil schwer verletzt durch die FF Tulln befreit und mit Rettungshubschrauber C2 Krems, 2 NAWs und Rettung in die umliegenden Spitäler transportiert. Da irrtümlicherweise die Feuerwehr Tulln-Stadt mit einem wesentlich weiteren Anfahrtsweg zur Menschenrettung alarmiert wurde, wurden die Feuerwehren Utzenlaa und Absdorf (ebenfalls je einen hydraulischen Rettungssatz) um 10.53 Uhr nur zur Bergung der verunfallten Fahrzeuge alarmiert. Diese wurden auf unsere
Abschleppachse verladen und in Utzenlaa untergestellt. Nach den Aufräumarbeiten und binden von ausgeflossenem Motoröl mittels
Ölbindemittel konnten wir um ca. 12.30 Uhr wieder nach Utzenlaa einrücken. Die S5 wurde zur Bergung und Unfallaufnahme von 10.27 Uhr
bis 12.10 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung über die parallel verlaufende Landesstrasse.



Eingesetzt Kräfte:
FF Tulln-Stadt, 4 Fahrzeuge
FF Utzenlaa, KRF und Abschleppachse
FF Absdorf, RLFA 2000
Rotes Kreuz, Christophorus 2 - Krems, 2 NAW, RTW
Autobahngendarmerie Stockerau

Text: Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa, Fotos: Stamberg News & Pictures

Gegen 19:45 wurde die FF Grafenwörth von Florian Krems zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person auf der S5 Höhe Grunddorf gerufen.
Ein PKW war beim Überholen mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Ein nachkommender PKW konnte nicht schnell genug bremsen und rammte den ersten Wagen seitlich.
Dieser PKW wurde nur leicht beschädigt und konnte noch vor Ort fahrbereit gemacht werden. Die beiden andern Autos mussten von uns per Kran und PKW-Anhänger abtransportiert werden.
Die Straße war auf einer Länge von 200m mit Wrackteilen übersät und musste gereinigt werden, bzw. musste ausgetretenes Öl gebunden werden.
Innerhalb kürzester Zeit bildete sich ein Stau, der erst im späteren Einsatzverlauf aufgelöst werden konnte. Eine verletzte Person musste von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden.

Eingesetzte Kräfte:
FF Grafenwörth: 4 Fahrzeuge, 18 Mann
FF Brunn/Stratzdorf: 2 Fahrzeuge, 15 Mann



Am 28. Februar 2004 fand der 2. Landesschibewerb der NÖ Feuerwehrjugend in Annaberg statt.
Fast 500 Mädchen und Burschen der Feuerwehrjugend aus ganz Niederösterreich gingen in den Disziplinen Riesentorlauf und Snowboard an den Start. Insgesamt nützten ca. 1050 Feuerwehrmitglieder die Möglichkeiten des weißen Sports.

Bei dem vom Skiclub Lilienfeld durchgeführten Bewerb wurde bezirksweise und im 30 Sekunden-Takt gestartet.

Auch die Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Feuersbrunn war mit sieben Teilnehmern am Start und konnte hervorragende Platzierungen erreichen:


Klasse 1 Schi

2. Platz: JFM Christoph Schäffer

3. Platz: JFM Eva Benninger

4. Platz: JFM Michael Pfeiffer

5. Platz: JFM Andreas Bauer 


Klasse 2 Schi


1. Platz: JFM Kathrin Schäffer


Klasse 1 Snowboard


2. Platz: JFM Jürgen Weßner


Klasse 2 Snowboard


2. Platz: JFM Georg Benninger



Anmerkung:
Klasse 1: Jahrgänge 1988-1990,
Klasse 2: Jahrgänge 1991-1993





JFM Kathrin Schäffer auf dem Siegerpodest


 




Insgesamt gingen 1 Pokal und 5 Medaillen nach Feuersbrunn

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