Am 23. April 2004 wurde der Gendarmerie Grafenwörth gemeldet, dass auf dem Mühlkamp in Grafenwörth Öl treibt. Nach Information der Feuerwehr wurden durch Florian Niederösterreich um 17 Uhr 08 die Feuerwehren Grafenwörth und Feuersbrunn alarmiert.

Die FF Grafenwörth errichtete in St. Johann im Bereich "Siel" eine Ölsperre mit Hilfe von 15 A-Saugschläuchen. In der Nähe von Seebarn wurden von der FF Feuersbrunn im Bereich der "Sandlbrücke" insgesamt vier Ölsperren errichtet.

Mit Handspritzen sowie auch großflächig mit einem Mittelschaumrohr wurde bei beiden Stellen Bioversal aufgetragen. Im Bereich "Sandlbrücke wurde das Öl zusätzlich durch Aufbringen von Ekoperl33 gebunden und abgeschöpft.

Gegen 18 Uhr wurde auch die FF Altenwörth alarmiert. Diese errichtete im Bereich der Mündung des Mühlkamps in den Altarm der Donau eine Pfostensperre und baute die 25 Meter lange Schwimmsperre auf.

Die Ölsperren im Überblick:

Bereich "Siel" in St. Johann:
  • Behelfssperre mit 15 A-Saugschläuchen


  • Bereich "Sandlbrücke" nähe Seebarn:
  • Behelfssperre mit einem mit Druckluft gefüllten B-Schlauch

  • Behelfssperre mit einem mit Druckluft gefüllten B-Schlauch

  • Behelfssperre mit 8 A-Saugschläuchen

  • Leitersperre


  • Bereich "Mündung" in Altenwörth:
  • Pfostensperre

  • 25 Meter-Schwimmsperre



  • Ab 19 Uhr 30 waren im Bereich "Sandlbrücke" keine Ölspuren mehr erkennbar und es wurde mit dem Abbauen der Ölsperren begonnen. Eine Sperre bei der "Sandlbrücke" sowie die zwei Sperren in Altenwörth wurden über Nacht aufrecht gehalten.

    Einsatzleiter: HBI Friedrich Ploiner (FF Grafenwörth)

    Eingesetzte Fahrzeuge:
  • FF Feuersbrunn: KLF, TLF 1000, Schadstoffanhänger

  • FF Grafenwörth: RLFA 2000, KRF-B, KLF

  • FF Altenwörth: KLF, TLF 1000


  • Eingesetzte Mannschaft:
  • FF Feuersbrunn: 14 Mann

  • FF Grafenwörth: 11 Mann

  • FF Altenwörth: 11 Mann


  • Einsatzdauer: 17:15 - 20:15 (3 Stunden)












    Beim Einbringen der Ölsperren

    Ölbindemittel "Ekoperl" bei der Ölsperre

    Aufbringen von "Bioversal" mit Mittelschaumrohr

    Schwimmsperre in Altenwörth



    Text und Fotos: LM Markus Eckenfellner (FF Feuersbrunn)

    Weiterführende Links:
    Freiwillige Feuerwehr Feuersbrunn
    Freiwillige Feuerwehr Grafenwörth

    Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Einsatzübung hatte die Feuerwehr
    Seebarn für den Unterabschnitt vorbereitet : Ein Klein LKW (natürlich mit Schadstoffen beladen) war mit einem PKW zusammengestoßen und umgestürzt. In beiden Fahrzeugen mehrere Eingeklemmte Personen. Die (geschminkten) Verletzten im PKW waren zu befreien und es war Erste HIlfe zu leisten. Die Verletzen im Schadstoff-LKW waren nur unter Atemschutz zu erreichen, außerdem mußte in Schutzstufe III bei der Ladung geabeitet werden. Zusätzlich begann ein Fahrzeug zu brennen, eine Zubringleitung mit 25 B-Längen war zu legen, ein Mittelschaumangriff war durchzuführen. Es wurden in der Übungsbesprechung natürlich einige Verbesserungsvorschläge für die einzelnen Abläufe zur Sprache gebracht, für die perfekte Vorbereitung erhielt die FF Seebarn doch verdienten Applaus !

    Teilgenommen : FF Seebarn, 1 KLF 13 Mann
    FF Wagram 1 KLF, 16 Mann
    FF Feuersbrunn KLF, TLF, Schadstoffanhänger 12 Mann
    FF Grafenwörth RLF, KLF, KRF, KF, AL-Kompressoranhänger, 20 Mann

    Mehr Fotos unter: http://www.ff-grafenwoerth.at

    Text und Foto: Friedrich Ploiner
    Bierbaum am Kleebühel, Feuerwehrabschnitt Kirchberg am Wagram
    Eine Bilanz über das Jahr 2003 legte das AFKDO beim Abschnittsfeuerwehrtag vor. Wie Abschnittskommandant Franz Schneider in seinem Bericht hervorhob, waren im Vorjahr 936 Einsäte mit 11.429 Einsatzstunden zu verzeichnen. Zum Vergleich: im (Hochwasser)-Jahr 2002 waren es 1288 Einsätze mit 69.095 Einsatzstunden.
    Als Hausherr konnte Könnigsbrunns Bürgermeister Karl Solich die Abordnung der 32 Feuerwehren sowie die Mitglieder des Bezirks- und Abschnittskommandos begrüßen. Bezirkshauptmann Mag. Johann Lampeitl sprach in seinen Grußworten von einem normalen Arbeitsjahr für die Feuerwehren - gegenüber 2002.
    Dass 67 Prozent der Einsatzmittel im Abschnitt Kirchberg von den Feuerwehren selbst aufgebracht werden, strich Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Thalauer lobend hervor. Er sprach auch von zusätzlichen AAugaben, die sich durch den Ausbau der S5 für die betroffenen Feuerwehren ergeben.
    Den geplanten Neubau der Landesfeuerwehrschule in Tulln um rund 43 Millionen Euro und die Forderungen, dass Feuerwehren bei Investitionen die Mwst. refundiert bekommen sollten, stellt Landtagsabgeordneter Helmut Cerwenka in den Mittelpunkt seiner Betrachtung.
    Cerwenkas Landtagskollege Mag. Alfred Riedl packte ein überaus "heißes Eisen" an. Ähnlich wie bei der Stationierung der Notarztwagen - 24 in ganz Niederösterreich - sollte künftig bei der Anschaffung von Gerätschaften für die Feuerwehren vorgegangen werden. Die Gelder müssen effizient eingesetzt werden. "Wir müssen gemeinsam über die Ausrüstungsvorschriften nachdenken", so Riedl.


    Die feuerwehrfreundlichen Unternehmer Erich Wirgler und Gerhard Keusch mit den neuen Sachbearbeitern Jürgen Pistracher und
    Erwin Kienböck, Feuerwehrfunktionären des Bezirkes Tulln und Abschnittes Kirchberg und Ehrengästen.


    Foto und Text: Günther Rapp


    Am 17. April 2004 legten 10 Feuerwehrmitglieder aus dem Feuerwehrabschnitt Kirchberg am Wagram die umfangreiche Prüfung für das NÖ Feuerwehr-Funkleistungsabzeichen ab.


    In insgesamt 6 Vorbereitungsabenden wurden die Teilnehmer durch HBI Nöbauer, HBM Burkhart und HFM Ronalter auf das Funkleistungsabzeichen vorbereitet. Diese Vorbereitung war Grundlage für die hervorragenden Leistungen beim Bewerb.


    Die Teilnehmer waren:

    FM Regina Ronalter (FF Bierbaum), LM Markus Eckenfellner (FF Feuersbrunn), FM Manfred Ploiner (FF Grafenwörth), OBI Norbert Mihle, FT-B Ing. Josef Gratz, HLM Manfred Wolf (FF Großweikersdorf), LM Jürgen Jamöck, OFM Jochen Binder, FM Benjamin Burkhart und FM Gregor Trestl (FF Neudegg).


    Die Teilnehmer bedanken sich bei den Ausbildern für die hervorragende Vorbereitung!!!
    Gegen 19:45 wurde die FF Grafenwörth von Florian Krems zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person auf der S5 Höhe Grunddorf gerufen.
    Ein PKW war beim Überholen mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Ein nachkommender PKW konnte nicht schnell genug bremsen und rammte den ersten Wagen seitlich.
    Dieser PKW wurde nur leicht beschädigt und konnte noch vor Ort fahrbereit gemacht werden. Die beiden andern Autos mussten von uns per Kran und PKW-Anhänger abtransportiert werden.
    Die Straße war auf einer Länge von 200m mit Wrackteilen übersät und musste gereinigt werden, bzw. musste ausgetretenes Öl gebunden werden.
    Innerhalb kürzester Zeit bildete sich ein Stau, der erst im späteren Einsatzverlauf aufgelöst werden konnte. Eine verletzte Person musste von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden.

    Eingesetzte Kräfte:
    FF Grafenwörth: 4 Fahrzeuge, 18 Mann
    FF Brunn/Stratzdorf: 2 Fahrzeuge, 15 Mann

    Zu einer komplizierten Bergung wurde die FF Grafenwörth nach Engelmannsbrunn gerufen:
    Ein Traktor war auf dem Weg Richtung Ortszentrum in das ca. 1 m tiefe Bachbett neben der Strasse gestürzt. In Zusammenarbeit von Kran und RLF-Seilwinde konnte das Fahrzeug ?sanft? auf die Strasse zurückgebracht werden. Der Lenker hatte großes Glück ? er blieb unverletzt. Ebenfalls ?unverletzt? war der Traktor ? lediglich ein kleiner Kratzer am Kabinendach blieb als Andenken. Kommandant Mantler von der Ortsfeuerwehr packte die Gelegenheit gleich beim ?Schopf? und teilte KRAN Grafenwörth zu einem weiteren Einsatz ein: Ein Baum, welcher auf ein Haus zu stürzen drohte, wurde mit dem Kran gesichert und umgeschnitten.



    Eingesetzt : FF Engelmannsbrunn 1 Fahrzeug, 10 Mann
    FF Grafenwörth, 2 Fahrzeuge, 6 Mann

    Mehr Fotos unter: http://www.ff-grafenwoerth.at


    Foto: LM Markus EckenfellnerFoto: LM Markus Eckenfellner

    Am 13. und 20. März 2004 wurde im Feuerwehrhaus Feuersbrunn ein 16-stündiger Erste Hilfe-Kurs für die Feuerwehrmitglieder des Feuerwehrabschnittes Kirchberg am Wagram abgehalten. Daran nahmen insgesamt 27 Feuerwehrmitglieder und auch Privatpersonen teil.

    Organisiert wurde dieser Kurs, der heuer übrigens schon zum neunten Mal durchgeführt wird, vom Abschnittssachbearbeiter für den Feuerwehrmedizinschen Dienst des Feuerwehrabschnittes Kirchberg am Wagram und Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Feuersbrunn Oberbrandinspektor Erwin Bayer.

    Der Kurs selbst wurde von Mitarbeitern der Bezirksstelle Tulln des Österreichischen Roten Kreuzes durchgeführt, welche den Teilnehmern alles über die Erste Hilfe-Maßnahmen beibrachten.

    Bericht und Foto: LM Markus Eckenfellner

    Freiwillige Feuerwehr Feuersbrunn

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