Am 9. September 2003 wurde die FF Großweikersdorf gegen ca. 05:30 Uhr mittels Sirene zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und Pferden alarmiert. An den Unfallstellen bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Gegen 05.00 Uhr entliefen ca. 15 bis 20 Pferde aus einem Gestüt in Glaubendorf. Die Tiere überquerten bei Straßenkilometer 19,750 (Kreuzung Baumgarten) die B 4. Dabei wurden 2 Pferde von einem VW-Bus erfasst und getötet. Der Lenker wurde leicht verletzt, und am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die verstörten Tiere liefen auf der B 4 weiter Richtung Großweikersdorf. Bei Straßenkilometer 19,100 wurden 4 weitere Pferde von einem Ford-Transit angefahren und getötet. Der Lenker konnte sich leicht verletzt aus dem total beschädigten Fahrzeug befreien. Ein weiteres Tier wurde dann noch bei Strasßnkilometer 17,950 von einem Pkw erfasst und verletzt. Dieses konnte von einem Tierarzt versorgt werden und überlebte den Zusammenprall. Der Lenker des Pkw wurde leicht verletzt.
Die erste Aufgabe der Feuerwehr Großweikersdorf war die Absicherung der einzelnen Unfallstellen sowie das Einfangen der restlichen Pferde. Hierbei wurde die FF Großweikersdorf von der FF-Baumgarten/Wagram unterstütz. Das Rote Kreuz Großweikersdorf nahm in der Zwischenzeit die Versorgung der verletzten Personen vor. Nach der Unfallaufnahme wurden mittels Kran der FF Großweikersdorf die getöteten Tiere auf ein Fahrzeug der Tierkörperverwertung verladen und die Unfallfahrzeuge abtransportiert. Gegen 08:15 Uhr rückte die FF Großweikersdorf ins Feuerwehrhaus ein.
Im Einsatz standen die FF Großweikersdorf mit 18 Mann und 5 Fahrzeugen (Kdo, TLFA-2000, LF-A, Rüst, Kran), die FF Baumgarten mit 9 Mann und 2 Fahrzeugen (KLF, Kdo), das Rote Kreuz Großweikersdorf sowie die Gendarmerie Großweikersdorf und Ziersdorf.

Regenfälle von über 80 mm/m2 sorgten in den Abendstunden des 6. Juni für einen Großeinsatz in Grafenwörth.

Entwurzelte Bäume, Wassereinbrüche in Keller, bis zu 40 cm hochüberflutete Straßen und als Draufgabe noch ein Verkehrsunfall, mitten im größten Regenfall beschäftigten die Feuerwehren Grafenwörth und Seebarn bis weit in die Nacht und auch noch am Samstag vormittag.



Foto & Text: FF Grafenwörth
Arbeiter einer Kremser Baufirma hatten ihren Pritschenwagen auf dem neu gestalteten Platz vor dem Seebarner Feuerwehrhaus abgestellt.
Als sie vor Feierabend zurückkehrten, steckte das Fahrzeug in einer tiefen Grube fest : Tagsüber hatte plötzlich der Untergrund nachgegeben.
Die Pritsche wurde (nahezu unbeschädigt) mit dem Grafenwörther Kranfahrzeug schonend aus der Grube gehoben.
Eingesetzt:KF und RLF 8 Mann
Info unter: [url=http://www.ff-grafenwoerth.at]FF Grafenwörth



Foto & Text: Friedrich Ploiner, FF Grafenwörth

Die FF-Bierbaum wurde am 06.06.2003 um 18.45 Uhr Alarmiert und nach Neustift gerufen um Abpumparbeiten durchzuführen.
Zuerst wurden sie bei der Ortseinfahrt von Neustift bei Haus 33 eingesetzt um das Wasser von der Strasse abzupumpen und konnten das eindringen von Wasser in den Keller Haus 33 fast verhindern.
Danach Pumpten sie noch Wasser im Siedlungsgebiet Neustift Ost bei Haus 104 aus den Kanalschächten auch noch ab.
Einsatzstärke: 17 Mann, KLF




Foto & Text: FF Bierbaum
Donnerstag, den 08. Mai 2003 um 10.31 Uhr wurde die Feuerwehr Utzenlaa mittels Sirenen- und SMS-Alarmierung zu einem "Verkehrsunfall mit Menschenrettung" auf der S 5 Richtung Wien alarmiert. Kurz darauf rückte RÜST Utzenlaa mit 6 Mann Besatzung zur Unfallstelle aus.
Dort angekommen, fanden sie folgende Situation vor: Ein Pkw der Eigenblutkonserven transportiert hatte, fuhr aus noch ungeklärter Ursache ungebremst auf einen Lkw auf.
Die Autobahngendarmerie hatte die Unfallstelle bereits abgesichert, der Lkw stand am Pannenstreifen und der PKW wurde an die Betonwände der Fahrbahnmitte geschleudert.
Durch den Aufprall wurde der PKW-Lenker im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt dabei schwere Verletzungen. Durch das rasche eingreifen der Feuerwehr und dem Notarztteam konnte der Verletzte bereits nach kurzer Zeit aus seinem "Gefängnis" befreit und mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 2" ins KH Krems geflogen werden. Feuerwehr Absdorf sorgte für den notwendigen Brandschutz und sicherte die Unfallstelle während des Einsatzes ab. Nach der von der Feuerwehr durchgeführte PKW-Bergung bzw. der Vermessen der Unfallstelle durch die Gendarmerie wurde die S5 wieder freigegeben und der LKW konnte seine Fahrt fortsetzen.

Einsatzende: 12.05 Uhr.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Absdorf: RLFA 2000, LFB, 10 Mann
Feuerwehr Utzenlaa: KRF, Abschleppachse, 6 Mann
Rettungshubschrauber "Christophorus 2" Krems
Notarztwagen Tulln
Autobahngendarmerie, 2 Mann




Foto: Reinhard Eiböck, FF Utzenlaa

Ein 24-jähriger Mann aus Linz lenkte einen VW Transporterm mit Anhänger auf der Stockerauer Schnellstraße S5, im Gemeindegebiet von Tulln, von Krems kommend in Richtung Stockerau. Bei StrKm 78,2 geriet er mit seinem Fahrzeug auf das Straßenbankett und in weiterer Folge auf die Randleitschiene. Danach kam er von der Straße ab und fuhr im angrenzenden Straßengraben weiter. Dabei stieß er gegen einen dort befindlichen Betonschacht und kam anschließend zum Stillstand. Bei der Ankunft der FF Utzenlaa am Einsatzort hatte sich der schwerst verletze Lenker schon selbst aus dem Fahrzeug befreit. Das Notarztteam Tulln versorgte den Verletzten und forderte den Notarzthubschrauber Christophorus 9 an. Die Feuerwehren Utzenlaa und Absdorf errichteten einen Brandschutz und unterstützten die Notarztteams bei der Versorgung des Verletzten. Für die Bergung des Unfallfahrzeuges wurde zur Unterstützung die Feuerwehr Tulln-Stadt angefordert. Da das Fahrzeug unter einer Brücke lag, konnte es nur mit einem Kranfahrzeug geborgen werden. Anschließend wurden das Fahrzeug und das Gebäck zu einem gesichertem Abstellplatz verbracht. Der Lenker wurde mit schweren Verletzugen durch den Notarzhubschrauber in das Lorenz Böhler Krankenhaus eingeliefert. Fahrzeug und Anhänger wurden schwer beschädigt. Die S5 war im Unfallsbereich in der Zeit von 16.40 - 18.50 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Örtliche Umleitung wurde eingerichtet.


Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Absdorf, RLF, LF
Feuerwehr Tulln, 15 Mann, KF, SRF, TLF,Abschleppfzg und -anhänger
Feuerwehr Utzenlaa, 10 Mann, 2 Stunden, KRF, KLF
Rotes Kreuz Tulln mit Notarztwagen
Notarzthubschrauber C9
Autobahngendarmerie



Foto: Feuerwehr Tulln
Am 9.4. wurde die Feuerwehr Grafenwörth - wieder einmal - zur Tankstellenkreuzung gerufen: Frontalzusammenstoß von 2 PKW.

Ein Verletzter ( ein Feuerwehrkamerad aus Feuersbrunn) war in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber ohne schwerem Gerät befreit werden.

Nach einer Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber ins KH Krems geflogen, hatte aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten, der zweite Lenker blieb unverletzt.

Eingesetzt:
FF Grafenwörth RLFA, KLF, KF 18 Mann
FF Jettsdorf - LF, KRF/B 6 Mann

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